Yorckplatz

Kreuzberg, Berlin

Der Rücksprung der beiden Gebäude an den Yorckbrücken wurde auf Straßenniveau als städtischer Platz „Yorckplatz“ gestaltet. Wesentlicher Bestandteil der Gestaltung ist dabei die skulpturale Inszenierung der barrierefreien Erschließung des Parkniveaus. Eine Kombination aus Treppe mit Sitzstufen und flach geneigter Rampe führt nach oben.

Diese Entwurfslösung wurde in enger Zusammenarbeit mit der Architektin Ursula Fuss sowie roedig.schop, Baumschlager Eberle sowie Schulte-Frohlinde Architekten entwickelt. Sie bietet sowohl für die benachbarten Gebäude als auch für die Gestaltung des barrierefreien Zugangs selbst die besten Rahmenbedingungen.

Die Neigung der Rampe beträgt dabei maximal 4% und gilt somit nicht als Rampe im klassischen Sinn. Sie wird ohne Zwischenpodeste und seitliche Handläufe ausgeführt. Die angrenzenden Sitzstufen werden zum Teil bis über das angrenzende Rampenniveau geführt und durch eingestreute erhabene Sitzwürfel ergänzt – sie dienen zugleich als seitliche Radabweiser. In die Treppenstufen werden weiterhin größere Pflanzkübel mit Blühsträuchern (Flieder) integriert.

Die Platzfläche selbst wird von Goldgleditschien überschirmt und nimmt den Pflasterbelag aus dem Möckernkiez wieder auf, hier jedoch mit einem anderen Verlegemuster im Reihenverband.

Als kurze Verbindung zum Gleispark wurde seitlich der historischen Flügelmauer an den Yockbrücken eine ins Gelände eingeschnittene Treppe angeordnet, welche auf die Parkpromenade zuführt.

Ziel

Gestaltung eines Stadtplatzes mit einer barrierefreien Treppen-Rampenskulptur

Entstehungsjahr

seit 2019

Fertigstellung

2020

Baukosten

480.000 € brutto € brutto

Größe

1.200 qm

Bauherr

Möckernkiez e.G.

Leistungen

LP 1-8

Beteiligte

Otto Wulff Projektentwicklung GmbH

Ursula Fuss c.f. Architekten